Veranstaltungstermine 2021 und 2022

Geplantes neues Teehaus mit Meditationspavillon im Schnackenhofgarten

A. Letzte Veranstaltungen 2021

Abbie Mc Donagh
Hyeonyoung Nam

11. Dez. 2021. 17.00. (Treffen des Philoquiums: Begrenzung auf 10 Teilnehmer)

Gustav Campe: Heidegger und Nishitani

Gustav Campe, der im Jahr 2013 im Schnackenhof den Vortrag „Nishitanis Samsara sive Nirvana“ hielt und dabei eine „Überlegung zu Keiji Nishitanis – was ist Religion?“ vortrug, wird diesmal die Beziehung zwischen Heidegger und dem großen japanischen Religionsphilosophen herstellen. (Anmeldungen: reinhardknodt@gmail.com)

Eine Passage: „Wir bekommen im Westen inzwischen eine Ahnung davon, dass unser Tun, je mehr wir ihm einen „Sinn“ zu geben versuchen und je mehr sich der Prozess solch sinnvollen Tuns beschleunigt, zugleich immer sinnloser zu werden droht….“

21. Dezember 2021. Die Wintersonnenwende des Schnackenhofs. Beiträge erwünscht. Die Themen sollten kosmologischer Art sein und werden nicht bekannt gegeben.

B. Veranstaltungen 2022

29. Jan. 2022 19.30 Uhr: Sebastian Knöpker: Gastrosophie: Essen, Kochen und Schmecken als Philosophie

Erläuterung: Philosophie kann nicht nur Erkenntnistheorie sein oder „praktisch“ im staatlichen und persönlichen Ethos, sondern auch als Gastrosophie als eine besondere form der Ästhetik. Die „Gastrosophie“ vereint sozusagen Gastronomie und Philosophie und erklärt wie man mit Nase, Mund, Bauch und Kopf ästhetische Urteile abgibt. ….Dieses Mal geht es um den Geschmack des Bitteren. In einer Verkostungsreihe wird erklärt und geschmeckt, wie das Bittere als Hintergrund, Kontrast, Mittelpunkt und Gradient unseres Denkens und Empfindens fungiert. Einen Schwerpunkt bilden Assam-Tees, in denen das Bittere Regie durch das „Gesetz des gemeinsamen Schicksals“ führt.

Dr. Sebastian Knöpker: (Heidelberg) „Promovierter Hedonist“ bzw. philosophischer Spezialist der Lüste. Seine eigenwilligen Seminare über Tafelfreuden, das Gefühl mit nassen Kleidern im Regen zu laufen und ähnliche Überlegungen sind im Schnackenhof berühmt. Diesmal wünschen wir uns eine spezielle Erläuterung des Teetrinkens. (neben dem Hauptthema natürlich) Anmeldung unter Reinhardknodt@gmail.com oder 01712266767 oder 06221 4273535.

Eine Erinnerung: Die Kochkunst“ auf dem Kongress der Westöstlichen Gesellschaft im August 2021

März 2022.

17 März (Do) 17.00 Philoquium: Thema: „Körpergeist“ – „Herzgeist“ – Von den Übergängen zwischen „Denken“ und „Üben“, oder was wir von Musikern, wie auch von Meditations- und Teemeistern lernen könnten. (Grundfragen: Was bedeutet die cartesische Trennung von „Geist“ und „Körper“ und was bedeutet sie nicht? – Was ist „wechselseitige Entstehung“ im Buddhismus? Was ist „Ich“ und „Selbst“ im Zwiegespräch? Was ist Haben und Sein als Tugend (die „kleine Armut“ und der „große Gehorsam“) und als Untugend (Habsucht und Stolz).

Hinweis zu den „Philoquien“ :

Das Philoquium ist eine monatlich stattfindende Reihe des Schnackenhofs. Inhalt sind Philosophische Grundfragen. Die Einladung erfolgt nur persönlich. Interessenten können nur beschränkt zugelassen werden. Form: Impulsreferat zu einem philosophischen Grundthema. Häufig kommt ein Gast zum Thema. Danach Gespräch und gemeinsames Essen (Pellkartoffeln, Quark, Cidre, mitgebrachter Nachtisch).

Offener Termin (Juni)
WORKSHOP NATUR, mit Pinsel und Papier am Fluss. Ein Kreativwochenende mit Claudia Bachmann.
 

Wir steigen in das Thema Natür mit gemeinsamen Bewegungsübungen ein und spüren den vier Elementen, besonders dem Wasser nach. Mittels Tuschzeichnung oder Aquarell versuchen wir, Geheimnissen der Natur näherzukommen. Wind in den Bäumen, Spiegelungen auf der Wasseroberfläche, Schatten die sich verändern, Stimmungen, die sanften Wellen der Pegnitz…
Kursgebühr 65,- Euro
 & Spende für den Garten 
Material bitte mitbringen, Eventuell: Rücksprache: Pinsel, Tusche oder Aquarellfarben und ausreichend Papier. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Claudia Bachmann ist Filmemacherin (dffb), Fotografin und Malerin. Sie lebt auf dem Künstlerhof Frohnau in Nord-Berlin. Sie hat u.a. einen Film namens „Waldspaziergang“ gemacht, den sie zeigen wird und gibt laufend Kreativkurse in ihrem Atelier sowie in der Jugendkunstsschule Berlin. Wir sind stolz, sie für den Schnackenhof interessiert zu haben. Anmeldung unter: Claudia Bachmann mail: bach.c@gmx.de

21. Juni. Philosophische Sommersonnenwende Kleine Referate aller Beteiligten , Musik und sonstige Aktionen zu kosmologischen Themen werden nicht verraten. Dazu das sonnwendfeuer.

ZEN- Übungen (Meditation, Flöte, Gespräche und Tee) Eine form des Zusammenseins (Termin nach Absprache)

z.B. mit Gerhardt Stauffenbiehl, Michael Mihaljevic, Reinhard Knodt. u.a…. Ankunft der Teilnehmer 16.00 Uhr, Beginn 18.00 Uhr mit einem Essen: Im konzentrierten Rhythmus folgen am nächsten Tag aufeinander: Morgenmeditation, Buddhistisches Frühstück, ZEN-Gespräch, Befassung mit der Shakuhatchi (Sinn, Tradition, Bau). Gespräche über verschiedene Aspekte der ZEN-Philosophie unterbrochen von Meditation und Gehen. (max. 6 Teilnehmer; Preis 60.- für zwei Übernachtungen und buddhistische Vollverpflegung. (Ausrichter: Freundeskreis f. Zen-Kultur).

Philosophie für Kreative. (15. – 20 Mai 2022, Schloss Steinhöfel bei Berlin)

Thema: „ICH“ – was ist das? Unterfragen: Was ist die Welt? Was ist das Ich? Was geschieht, wenn das Ich mit sich selber spricht? Was ist das Gewissen, was ist der „Ich-irrtum“? Dazu: Heraklit und Pantha rei, Empedokles und der Weltrhythmus von „Liebe und Streit“ – Das Dao, das Ich und der Lauf der Dinge. Vom, vom Nichts und von der Angst des Ichs vor dem Nichts. (Heidegger). Was ist „Person“ und ihr „Genius“? Was ist das Glück und was davon schenkt uns die Meditation? Oder kann man sie sich schenken? Ist etwas „aus sich machen“ bloss Stress? Ichsucht und Stolz als Stress-Probleme in Bedrohungslagen. Ich und Einsamkeit. Einsamkeit des Ichs. Gilt Schopenhauers These: Wir verändern uns nicht, sondern werden nur immer deutlicher die, die wir sind? – Preise: 1.1050.- plus minus besondere Preise für Doppelzimmer (niedriger) oder Turmzimmer (höher).

Inhalte Yoga, Meditation, philosophische Runden, eine Exkursion. Anmeldung direkt: 015209812477 oder per mail: Reinhardknodt@gmail.com. (Anmeldungen ab sofort möglich!, Höchstzahl: 12 Personen)

Ohne Termin. (Für 1. Halbjahr)

Vortragskonzert: Nur die chinesische Hölle ist gerecht!  Mit  Dr. Barbara KaulbachLih Nian Chen (Violine) und Hyeonyoung Nam (Flügel) (Termin offen)

BIOGRAPHIE: Barbara Kaulbach, Studium: 1969-1976 in Würzburg, Münster, Paris und Taipee in Sinologie, Japanologie, Germanistik, Philosophie und Publizistik. 1978 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Würzburg (Hauptfach Sinologie) mit einer Arbeit über die Peking-Oper. Habilitationsstipendium der DFG. Seit 1981 Dozentin des Goethe-Instituts mit mehrjährigen Arbeitsaufenthalten in Deutschland, Frankreich, Hongkong. Zuletzt Institutsleiterin in Bratislava und Kiew. Z. Zt. arbeitet sie in der Zentrale des Goethe-Instituts in der Abteilung Strategie und Controlling. Verschiedene Publikationen zur Peking-Oper, zum Straßentheater, sowie zum religiösen Volksglauben.

Wir planen ausserdem:

Dr. Ulrich Schneider Wedding: Was ist Einfaches Leben? (Termin offen)

Biographie: Dr. Ulrich Schneider-Wedding studierte Theologie und Philosophie, Orientalistik und alte Sprachen. Promotion 1995. Er setzte sich immer wieder medienwirksam für das ökosoziale Zukunftsprojekt ein, auch schon zu Zeiten als Ökosteuern, recycling und Grundeinkommen noch politische Fremdwörter waren. Schneider-Wedding arbeitet als evangelischer Pfarrer in Regensburg (Bayern).

10. – 15. Oktober Das Herbst-Philoquium findet traditionsgemäß als Philosophiefahrt an den Gardasee statt. (Torbole, Hotel Fortecharme) (10. – 15. Oktober, 10 Teilnehmer)

Wie komme ich zum Schnackenhof?

Der Schnackenhof ist unter der Adresse „Schnackenhof 3“ in 90552 Roethenbach a. d. Pegnitz leicht mit dem Auto zu finden. Mit der S-Bahn fährt man 11 Minuten vom Hauptbahnhof Nürnberg Richtung „Lauf links“, steigt „Rothenbach Bahnhof“ aus und geht dann rund 800 m zu Fuß. (400 m in Fahrtrichtung, dann einbiegen in die Pegnitzstrasse. Rückfahrt bis ca. 23.00 möglich. Sechs Gästezimmer im Haus. Ü. mit Frühstück. 20.- Ein preiswertes und zugleich sehr nobles Hotel für Anspruchsvolle mit 11 Zimmern ist in nächster Nähe.